Die JEN-Stiftung will sich engagiert in Projekten gegen Kinderarbeit, gegen Gewalt an Mädchen, gegen Aids und für Bildungs- und Wasserprojekte.
AFRIKA
Jahr für Jahr sterben in Afrika südlich der Sahara über vier Millionen Kinder unter fünf Jahren an Krankheiten, die vermeidbar oder leicht zu behandeln sind. Über verschmutztes Trinkwasser verbreiten sich die Krankheitserreger. Viele Kinder sind mangelernährt und deshalb geschwächt. Eine weitere tödliche Gefahr ist die schnelle Ausbreitung der Immunschwächekrankheit AIDS. Auch die oft seit Jahren andauernden bewaffneten Konflikte treffen vor allem die Kinder, viele werden als Soldaten missbraucht. UNICEF stellt mit einfachen Projekten wie dem Bau von Brunnen und Latrinen die Wasserversorgung sicher und verbessert die Hygiene. Frauen erhalten Kleinkredite, damit sie ein eigenes Einkommen erwirtschaften können. UNICEF unterstützt Programme für Kinder, die ihre Eltern durch AIDS verloren haben. In Kriegssituationen leistet UNICEF schnelle Hilfe für Kinder auf beiden Seiten des Konfliktes und betreut ehemalige Kindersoldaten.
Bildung macht Kinder stärker
Das Leben meistern, Probleme bewältigen, einen Beruf erlernen - für alle arme Kinder ist die Schule der Schlüssel zu einer besseren Zukunft.
Die JEN Stiftung will gemeinsam mit UNICEF die Kinder in die Schule bringen - mit verschiedenen Methoden und auf zum Teil ungewöhnlichen Wegen. UNICEF stattet einfache Dorfschulen aus, bildet Lehrer fort und versorgt sie und die Schüler mit Büchern, Heften und Stiften. Arbeitende Kinder und Straßenkinder erhalten spezielle Unterrichtsangebote. Sie sollen lernen können, wenn sie Zeit dazu haben. Für Kinder in Kriegs- und Notsituationen ist Schulunterricht besonders wichtig. Deshalb stellt UNICEF Zeltschulen zur Verfügung und die "Schule in der Kiste", die alles Notwendige für den Unterricht von 80 Schülern enthält.
Stoppt Ausbeutung
Unter dem Motto "Stoppt Ausbeutung!" rufen UNICEF und die Siegelorganisation TransFair zu Spenden für Programme gegen Kinderarbeit und für Fairen Handel auf.
Schwerpunkt der gemeinsamen Aktion von UNICEF und TransFair sind die Arbeitsbedingungen in der Herstellung von Baumwolle und Textilien. Mit Hilfe eines über-dimensionalen Riesen-T-Shirts, das in den Fußgängerzonen verschiedener Städte aufgestellt wird, wollen die Organisationen auf Zusammenhänge zwischen der üblichen Schnäppchenjagd hierzulande und den Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern aufmerksam machen. Verbraucher können mit der "Fair punkten"-Karte aus Papier, die den Kundenkarten vieler Handelsketten nachempfunden ist, ihren Wunsch nach Kleidung aus fair gehandelter Baumwolle ausdrücken.




